Das System heißt M-Pesa. Es wurde von der kenianischen Mobilfunkfirma Safaricom entwickelt um Geld per Handy zu überweisen. Zugute kommt das jedem zweiten Einwohner Kenias. Denn ungefähr die Hälfte der Kenianer nutzt ein "Mobile Phone".

In Kenia ist es schon weit verbreitet - das Zahlungssystem M-Pesa. Aber warum ist es so beliebt bei den kenianischen Einwohnern? Es ist ganz einfach und unkompliziert, der Nutzer lässt sich bei M-Pesa registrieren, erhält ein Passwort sowie eine Kontonummer und hat nun ein Konto. In einem Safaricom Shop wird das Geld eingezahlt das als "Mobilgeld" angerechnet wird und dann per SMS und persönlichem Code versandt wird.
Inzwischen nutzen über acht Millionen Teilnehmer M-Pesa und es kommen täglich tausende von neuen Nutzern dazu. Monatlich werden umgerechnet 200 Millionen Euro überwiesen. Es können höchstens 390 Euro, also 35.000 Schilling, überwiesen werden und die Gebühren für eine Transaktion kosten den Nutzer 1.90 Euro (170 Schilling). Auf einem Konto können bis zu 50.000 Schilling gesammelt werden.
Durch den Verzicht von Bargeld ist die Gefahr der Überfälle deutlich gesunken - sogar Löhne werden mit dem Mobiltelefon bezahlt. Vorher war es deutlich schwieriger. Es mussten lange Reisen angetreten werden um an Bargeld zu kommen, dass beispielsweiße von Verwandten oder vom Ehemann per Post zur nächsten Stadt geschickt wurde und zum Teil den Empfänger nicht erreichte.
Auch Urlauber nutzen diesen Dienst, "In Kenia habe ich auch schon mal das Taxi mit M-Pesa oder auch einmal eine Hotelreservierung bezahlt .... ein geniales System", berichtete der Kenia-Urlauber Walter K. aus Krefeld. Eine gute und nützliche Alternative und vor allem eine Lösung für Kenianer.
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