Üppige Rundungen, bunte Stoffe, individuell gestylte Frisuren. Das sind die Schönheitsideale in Afrika. Eine Frau darf nicht aussehen wie ein Junge, sondern muss Kurven haben und vor allem einen schönen großen Hintern.

Auf ein wohlgeformtes, ausladendes Hinterteil sind die meisten Afrikanerinnen stolz. Sie betonen es dann sogar noch mit knappen, engen Röcken oder Kleidern. Und bei uns jammern Frauen oft, dass sie gern einen kleineren Po hätten - da können viele afrikanische Frauen nur mitleidig lächeln. Die flachen knöchernen Hinterteile der Supermodels sind bei vielen schwarzen Männern völlig out.
Afrikanerinnen repräsentieren für viele Männer Schönheit und Erotik. Wurde früher meist abwertend über die dicken Lippen afrikanischer Frauen gelästert, lassen sich heute weiße westliche Frauen ihre ernst wirkenden schmalen Lippen mit Silikon aufspritzen.
Viele Afrikanerinnen lieben übrigens auch bunte Stoffe. Sie flattern oft locker um den Körper. Denn enge T-Shirts und Jeans sind nicht besonders angenehm, wenn es draußen affenheiß ist.
Und die Haare: Ihnen widmen viele Frauen besonders viel Zeit. Es gibt haufenweise verschiedene Flechtfrisuren und kleine Mädchen müssen oft stundenlang geduldig auf einem Stuhl sitzen, wenn mal wieder neue Zöpfchen fällig sind. Das tut dann manchmal richtig weh, wenn der Friseur durch die Haare kämmt! Es gibt sogar Frauen, die sich deshalb lieber die Haare abrasieren und Perücken aufsetzen.
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