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Die Kamba sind ein Bantu-Volk und leben in den östlichen Provinzen Kenias. Das Stammesgebiete erstreckt sich von Nairobi bis Tsavo. Im Norden reicht ihr Gebiet bis Embu, im Süden bis zur tansanischen Grenze.

Die Sprache der Kamba heißt Kikamba. Die Kamba haben eine monotheistische Religion mit einem Gott namens Ngai.

Die Kamba kamen im 16. Jahrhundert aus dem Norden und siedelten schließlich im jetzigen Gebiet. Die Kamba handelten sowohl mit den Stämmen im Inneren Kenias als auch mit denen am Meer und waren damit das Bindeglied zwischen den einzelnen Völkern Kenias. Ihr Netzwerk wurde auch für den Transport von Elfenbein und Sklaven im 18. und 19. Jahrhundert benutzt. Die Kamba wurden als Führer für Sklavenkaravanen nach Indien und Arabien eingesetzt. In den Zeiten der britischen Kolonialherrschaft leisteten die Kamba meist nur friedlichen Widerstand.

Traditionelles Handwerk der Kamba.

Die Herstellung von Holzschnitzereien ist ein traditionelles Handwerk der Kamba, die im Machakos Distrikt wohnen. Das Handwerk wird in der Familie vom Vater an den Sohn weitergegeben. Die meisten Schnitzer sind Mitglieder einer Kooperative. Nur diese können über die Regierungsstellen Holz aus kontrollierten Forstbeständen beziehen. Über tausend Schnitzer gibt es in Machakos.

Machakos und Kitui districts, Eastern Province, Kwale District, Coast Province. Alternative Namen: Kikamba, Kekamba. Dialekte Masaku, South Kitui, North Kitui, Mumoni. Lexikalische Ähnlichkeit 67% mit Kikuyu, 66% mit Embu, 63% mit Chuka, 57% bis 59% mit Meru.

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