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Die Luo sind ein Volk am Viktoriasee in Kenia und Tansania, dem etwa 3,4 Millionen Menschen angehören. In Kenia sind sie nach den Kikuyu und den Luhya die drittgrößte Ethnie. Sie gehören zu den Niloten und sind damit ethno-linguistisch verwandt mit den Acholi, den Kalenjin und den Maasai. Ihre Sprache heißt ebenfalls Luo oder Dholuo und gehört zu den nilotischen Sprachen.
Die Luo sind eines der wenigen Völker Kenias, die keine Beschneidung praktizieren. Bis heute ist es durchaus noch üblich, dass die Luo in polygamen Ehen leben. So kann ein Mann mehrere Frauen haben, um höheres Ansehen zu erlangen.

Wörtlich bedeutet Luo„Menschen aus den Sümpfen“, was auf ihre Herkunft aus den sudanesischen Sümpfen anspielt. Nach Kenia wanderten Luo-sprachige Gruppen während eines Zeitraums von ca. 1550 bis 1800 ein und besiedelten in mehreren Schüben das Gebiet Nyanza und das Westufer des Viktoriasees. Administratives Zentrum, die Hauptstadt der Luo sozusagen bildet Kisumu, die drittgrößte Stadt Kenias.

Bedeutende Politiker unter den Luos waren Tom Mboya †, der ehemalige und 1990 ermordete kenianische Außenminister Dr. Robert Ouko, Oginga Odinga † und dessen Sohn Raila Odinga seit 2008 Ministerpräsident . Seit der Kolonialzeit stehen die Luo in einem Konkurrenzverhältnis zu den Kikuyu.
Barack Obama senior, Vater des 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika - Barack Obama, war Luo.

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 Nyanza Provinz. Auch gesprochen in Tansania. Alternative Namen: Dholuo, Nilotic Kavirondo, Kavirondo Luo.

 

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